„es kommt nicht darauf an, was du anschaust, sondern was du siehst“

(W. Spiller, 1967)

Unser Wohlbefinden wird von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst. Dazu gehören mess- und sichtbare, kognitive aber auch soziale Anteile. Ob sich ein Mensch wohlfühlt, hängt zudem sehr stark davon ab, ob sich die eigene Persönlichkeit in ihrem Umfeld gut zurecht findet.

Soziale Werte und Normen, kulturelle Prägungen und Persönlichkeitsmerkmale beeinflussen unsere individuellen Vorlieben und Präferenzen. So kann es für einen Ruhe liebenden Menschen ein Hochgenuss sein, an einem freien Tag an einem einsamen Flüsschen zu fischen, während dieses Szenario für einen kontaktfreudigen, leutseligen Menschen unvorstellbar ist.

Aus dieser Perspektive betrachtet, ist es nachvollziehbar, dass es kein alleingültiges Patentrezept zum allgemeinen Wohlbefinden geben mag. Viel mehr gilt es, diesen Weg selber zu finden – jede und jeder für sich – du FÜR dich – und schlussendlich wir FÜR uns.